Deutsche Schüler dürfen Lehrer im Internet benoten.

NZZ 24. 6. 09:

Klage gegen Online-Portal abgewiesen

zeugnis


Karlsruhe, 23. Juni. (ap) Lehrer dürfen auch weiterhin im Internet benotet werden. Mit einem entsprechenden Urteil zum Lehrerbewertungsportal spickmich.de hat der Bundesgerichtshof am Dienstag die freie Meinungsäusserung im Internet gestärkt. Damit ist die Klage einer Deutschlehrerin, die sich gegen die öffentliche Benotung wehrte, in allen Instanzen gescheitert. Der Persönlichkeitsschutz sei nicht verletzt, solange keine Daten aus der Privat- oder Intimsphäre oder unsachliche Schmähkritik veröffentlicht werde, erklärten die Karlsruher Richter. Bei spickmich.de können Schüler Lehrern Noten geben. Die Namen der Lehrer, deren Schulfächer und die Schule werden zusammen mit der Durchschnittsnote veröffentlicht, die Notengeber bleiben anonym. Die Anwältin der Lehrerin hatte das Portal als «weltweite Vorführung ohne Korrekturmöglichkeit» kritisiert. Der Anwalt der Portalbetreiber hielt dagegen, dass sich in der vernetzten Welt «alle der Beobachtung stellen müssen».

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edknrf28mb                                                                                                                                       condron.us

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