Germany twelve points.

Na, wirklichen Ruhm hat sich Deutschland mal wieder nicht erworben. Eher möchte man sagen, alte deutsche Tugenden, die bei uns schon vergessen und auswärts nie bekannt waren, haben europaweit Urständ gefeiert: Schlicht, ehrlich, echt, unbefangen, sauber, freundlich-fröhlich – kurz all das, was in unserer Romantik teutsch geheißen hat, bevor am deutschen Wesen die Welt genesen musste.

Was hat das auf diesem Blog verloren? Nur dies eine: Die Zeit der HiTec-Weltmarkt-konzerne ist wohl wirklich vorbei. Das Publikum hat den technischen Overkill satt, nicht das producing zählt, sondern wieder der act selber; nämlich ob er nach sich aussieht oder nach was anderm. Soviel immerhin hat der gestrige Auftritt von Lena Meyer-Landrut mit dem Siegeszug von Tokio Hotel gemein: Die performance fällt wieder schwerer ins Gewicht als die Vermarktung.

http://www.youtube.com/watch?v=edpRw292fJE&feature=related

Ja ja, is ja schon gut. Die Musik von TH ist besser, und Bill kann wirklich singen, und die haben das Zeug zu stayers. Aber immerhin, Lenas Lied stört nicht direkt beim Tanzen, und wenn man zwar den Text nicht zu verstehen braucht, ist es doch auch nicht schädlich, wenn man’s tut. Und das ist schonmal nicht schlecht für einen European Song contest.

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